Nachhaltigkeit

RedStar empfindet die Förderung eines nachhaltigen Umgangs mit unserer Natur und Umwelt als seine gesellschaftliche Verpflichtung. Wir betrachten den Umweltschutz als einen festen Bestandteil unserer Unternehmensführung. Auf diesem Kernwert basieren unsere Investitionen in u.a. nachhaltigen und effizienten Anbau, nachhaltige Verpackungen für unsere Kunden sowie unsere Bemühungen für nachhaltige Projekte, die Mensch, Umwelt und Natur nützen.

Unsere Anbauflächen in Dinteloord und Tinte-Oostvoorne sind Teil eines Kollektivs, dessen Ziel es ist, Alternativen zur herkömmlichen Energieversorgung zu erforschen. In Tinte-Oostvoorne nehmen wir an einem speziellen Erdwärmeprojekt teil. Die Region Nieuw Prinsenland, in der auch unser Anbauort Dinteloord liegt, liefert die Infrastruktur, um gemeinsam mit verschiedenen Partnern gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Wir lassen Sie an unserer nachhaltigen und innovativen Vision der Tomatenzucht teilhaben.

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Energie
Strom und Wärme werden in unseren Gewächshäusern durch eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage erzeugt, die für einen effizienten und sauberen Umgang mit Energie sorgt. Jeder Kubikmeter Erdgas wird restlos genutzt; das freigesetzte CO2 wird ins Gewächshaus geleitet, wo es von den Tomatenpflanzen aufgenommen wird. Sämtliche Elemente werden für das Pflanzenwachstum eingesetzt, sodass nichts verloren geht.

Wir gehen davon aus, dass RedStar als Teil von Agro & Foodcluster Nieuw Prinsenland im Rahmen der Weiterentwicklung einer Nachhaltigkeitsvision 2019 Restwärme der Zuckerrübenfabrik Suiker Unie nutzen kann. Das Ziel für 2021 lautet, den Übergang zu Restwärme mithilfe einer zusätzlichen Verbindung mit dem Hafen- und Industriegebiet Moerdijk zu optimieren, um eine optimale Rezirkulation der Energie in diesem Bereich zeitnah zu ermöglichen!


Wassermanagement
All das Wasser, das RedStar in seinen Gewächshäusern verwendet, ist wiederverwendetes (Regen-)Wasser, das um Gießwasser aus der benachbarten Zuckerrübenfabrik Suiker Unie ergänzt wird. Agro & Foodcluster Nieuw Prinsenland nimmt dank einer einzigartigen und nachhaltigen Wasseranlage, die für Wasser und Abwasser aus dem Anbau eine nachhaltige Lösung bietet,  eine Führungsposition ein.

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● Regenwasser
Das Regenwasser, das auf die Gewächshäuser fällt, deckt 95 % des Wasserbedarfs von RedStar ab. Das Wasser wird in Wasserbecken gesammelt, aufbereitet und nach Hinzufügung von Nährstoffen in den Gewächshäusern genutzt.

● Zusätzliche Gießwasserquelle
Das übrige Wasser stammt aus einer nachhaltigen zusätzlichen Gießwasserquelle. Während der Rübenkampagne von Suiker Unie wird viel Wasser freigesetzt. Dieses Prozesswasser zuerst aufbereitet und anschließend in einem unterirdischen Gießwassertank gelagert. In diesem Tank wird das Wasser zwischen zwei Lehmschichten mit einem natürlichen Sandfilter gereinigt. Wenn die Erzeuger das Wasser benötigen, wird das Süßwasser nach oben gepumpt und für den Einsatz im Anbau vorbereitet.

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● Getrennte Abwasseranlage
Nachdem das Gießwasser mehrere Male in der Rezirkulation eingesetzt wurde, hat es nicht mehr die Qualität, die für die Verwendung im Anbau benötigt wird. Dieses Abfall- oder Sprinklerwasser wird in einem gemeinschaftlichen Sprinklerwasserbecken gesammelt. Dort wird es kollektiv gereinigt, damit es anschließend mit dem Oberflächenwasser vermischt werden kann.

 
Schädlingsbekämpfung
RedStar strebt einen möglichst biologischen Anbau an. Das beinhaltet, dass wir nach Möglichkeit natürliche (Mikro-)Organismen und Pflanzenschutzmittel einsetzen, um das natürliche Gleichgewicht im Gewächshaus aufrechtzuerhalten. Außer biologischen Verfahren setzt RedStar zunehmend mechanische Verfahren ein. Zum Beispiel werden Blätter von Hand gepflückt, um Risiken im Gewächshaus zu reduzieren. 

Wiederverwendung von Materialien
An allen unseren Anbauorten wird Abfall getrennt. Außerdem werden die Pflanzen kompostiert, sobald sie das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben. Die Steinwollmatten werden recycelt und im Zuge der Verarbeitung in drei Abfallfraktionen aufgeteilt: Plastikabfall, Pflanzenreste und Steinwollgranulat. Anschließend werden die verarbeiteten Materialien in die Kette zurückgeführt, damit sie wiederverwendet werden können. 

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Rund ums Gewächshaus

Wir halten auch die Flora und Fauna in der Umgebung unserer Gewächshäuser für wichtig. Daher halten wir Schafe, um die Vegetation auf ökologisch verantwortete Weise zu pflegen. Im Agro & Foodcluster Nieuw Prinsenland haben wir ökologische Verbindungszonen eingerichtet, die den Umzug von Tieren und Pflanzen innerhalb von zwei Naturgebieten ermöglichen.